Namibia
Namibia ist ein Land der Kontraste: Unendliche Sanddünen treffen auf antike Felsformationen, Elefanten wandern durch ausgetrocknete Flussbetten und der beeindruckende Sternenhimmel verwandelt die Nacht in ein 1000-Sterne Hotel. Majestätische Dünen, zerklüftete Bergwelten und weite Ebenen prägen eine Landschaft von beeindruckender Klarheit und Stille. Der Blick schweift über einen scheinbar grenzenlosen Horizont und wird von einem tiefen Gefühl von Freiheit und Ursprünglichkeit begleitet. Sehenswert sind die Namib Wüste mit den Dünen von Sossusvlei, der artenreiche Etosha Nationalpark, das wilde Kaokoveld, in dem Wüstenelefanten und das nomadische Himbavolk leben, sowie die wasserreichen Gebiete des Bwabwata Nationalparks.
All diese Orte stehen sinnbildlich für die Vielfalt dieses Landes. Begegnungen mit Elefanten, Giraffen, Oryx und Raubkatzen in freier Wildbahn sind unvergesslich. Hinzu kommt die Gastfreundschaft der Menschen und die faszinierende Vielfalt kultureller Einflüsse. Ob stilvolle Lodges mit Blick in die Wüste oder authentisches Camping unter dem Sternenhimmel – Namibia bietet Erlebnisse in vielen Facetten. Am Ende bleibt das Gefühl von Weite, Ruhe und einer tiefen Verbundenheit mit der Natur. Wir gestalten Ihre Reise individuell: als Selbstfahrer mit etwas Abenteuer bis hin zur exklusiven Flugsafari. Mit Feingefühl, Expertise und einem Blick für das Besondere sorgen wir dafür, dass Ihre Reise genau Ihren Vorstellungen entspricht. Namibia erwartet Sie.
Unsere Top-Destinationen
Klicken Sie sich durch die Hotspots und erleben Sie die Highlights von Namibia.
Sossusvlei
Im Namib Naukluft Nationalpark liegt Sossusvlei – die Heimat der ikonischen roten Sanddünen der Namib. Unter strahlend blauem Himmel ragen die gewaltigen Dünen bis zu 400 Meter empor und gehören damit zu den höchsten der Welt. Besonders im Licht der Morgen- und Abenddämmerung erstrahlen sie in leuchtenden Farben und machen diesen Ort zu einem Paradies für Fotografen aus aller Welt. Zwischen den Dünen leben Oryxantilopen, Springböcke, Strausse und verschiedene Reptilien. Wer gut zu Fuss ist, erklimmt „Big Daddy“, eine der höchsten Dünen von Sossusvlei, oder wandert ins geheimnisvolle Deadvlei – eine weisse Ton-Salz-Pfanne mit uralten, bizarr geformten Bäumen. Für ein ganz besonderes Erlebnis können Panoramaflüge oder Heissluftballonfahrtengebucht werden, die mit einem unvergesslichen Champagnerfrühstück inmitten dieser majestätischen Dünenlandschaft gekrönt werden.
Skeleton Coast
Die legendäre Skeleton Coast erstreckt sich von der Mündung des Swakop River bis hinunter nach Südangola und wird von den Einheimischen als das „Land, das Gott im Zorn erschuf“ bezeichnet. Endlose Sandwüsten, in denen gestrandete Schiffswracks liegen, treffen hier auf die kalten Wellen des Atlantiks, während Nebelschwaden vom Meer her über die Küste kriechen. Und doch entfaltet sich hier trotz der rauen Bedingungen eine reiche Flora und Fauna: Seevogelkolonien, Kap-Seebären, Zebras, Oryxantilopen, wüstenangepasste Elefanten, Löwen und viele weitere Arten haben hier ihr Zuhause. Es zieht Surfer zu den kraftvollen Wellen, und Fotografen aus aller Welt suchen die gespenstischen Schiffswrack-Friedhöfe und die atemberaubende Küstenlandschaft auf.
Kaokoveld
Das Kaokoveld im äussersten Nordwesten Namibias zählt zu den ursprünglichsten und abgelegensten Regionen des südlichen Afrikas. Gewaltige Bergketten, trockene Flussläufe und weite Ebenen prägen eine Landschaft von beeindruckender Wildheit und Schönheit. Die Region ist bekannt für ihre an die extremen Bedingungen angepassten Wildtiere, darunter die berühmten Wüstenelefanten. Auch die Kultur der Himba verleiht dem Kaokoveld eine besondere Faszination und ermöglicht Einblicke in eine traditionsreiche Lebensweise. Abseits der klassischen Reiserouten entfaltet sich hier ein Namibia, das von Weite, Stille und Abenteuer geprägt ist. Spektakuläre Panoramastrassen und abgelegene Täler eröffnen immer wieder neue Perspektiven auf die unberührte Natur.
Waterberg Plateau NP
Das Waterberg Plateau zählt zu den eindrucksvollsten Landschaften Namibias. Der markante Tafelberg erhebt sich steil aus der umliegenden Savanne und bildet mit seinen roten Sandsteinfelsen und der üppigen Vegetation eine spektakuläre Kulisse. Dank seiner natürlichen Wasserquellen ist die Region deutlich fruchtbarer als die Umgebung. Aufgrund seiner schwer zugänglichen Lage ist das Plateau ein wichtiger Rückzugsort für seltene und bedrohte Tierarten wie Spitzmaulnashörner, Büffel und verschiedene Antilopen. Auch die vielfältige Vogelwelt und die zahlreichen Wanderwege machen den Nationalpark zu einem besonderen Naturerlebnis. Gleichzeitig erinnert das Waterberg Plateau an ein bedeutendes historisches Kapitel: Im Jahr 1904 wurden die hier lebenden Herero nach einem Aufstand von den deutschen Kolonialtruppen vertrieben. Davon zeugen bis heute sichtbare Ruinen.
Twyfelfontein
Twyfelfontein zählt zu den bedeutendsten Kulturschätzen Namibias und ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Die Region ist berühmt für ihre über 2’000 prähistorischen Felsgravuren, die vor Tausenden von Jahren von den San geschaffen wurden. Die in den roten Sandstein geritzten Darstellungen von Tieren und Jagdszenen geben faszinierende Einblicke in das Leben der ersten Bewohner des südlichen Afrikas. Der Name „Twyfelfontein” bedeutet „Quelle des Zweifels” und bezieht sich auf eine nicht immer wasserführende Quelle. In den umliegenden Flusstälern können Wüstenelefanten, Giraffen und Antilopen beobachtet werden. Sehenswert sind auch das Living Museum, die Orgelpfeifen und der versteinerte Wald.
Spitzkoppe
Mitten in der kargen, zugleich überwältigend schönen Namib-Wüste ragen die Spitzkoppe aus der Ebene – eine Gruppe kahler Granitgipfel, die zu den markantesten Wahrzeichen Namibias zählen. Die markanten Granitkuppeln der Spitzkoppe ragen eindrucksvoll aus der kargen Landschaft und bieten ein Paradies für Outdoor-Mensche. Ob gemütliche Wanderungen mit spannenden Einblicken in die Geschichte oder technisch anspruchsvolle Klettertouren – hier kommt jeder auf seine Kosten. Wer sich einer geführten Tour anschliesst, kann zudem jahrtausendealte Felsmalereien entdecken, die von der frühen Besiedlung der Region zeugen. Die rauen, beinahe ausserirdisch wirkenden Landschaften und bizarren Felsformen bieten eine spektakuläre Kulisse für eindrucksvolle Fotografien.
Swakopmund
An Namibias spektakulärer Küste gelegen, verzaubert der Küstenort Swakopmund mit breiten Alleen, kolonialer Architektur und einer Wüstenlandschaft, die wie von einer anderen Welt wirkt. Die 1892 als Haupthafen von Deutsch-Südwestafrika gegründete Stadt, erinnert die Stadt bis heute an ihre Vergangenheit – und wird nicht selten als „deutscher als Deutschland“ bezeichnet. Heute ist Swakopmund das Herz der Skeleton-Coast-Region und ein beliebter Ferienort, in dem sich deutsche und namibische Einflüsse auf charmante Weise mischen. Abenteuerlustige kommen ebenso auf ihre Kosten wie Geniesser: Von Quadbike- und Reitausflügen über Paragliding und Angeln bis hin zu Stadtrundgängen und spannenden Wüstentouren reicht die Palette an Erlebnissen. Begleitet vom frischen Atlantikwind lässt sich hier das Leben herrlich entspannt geniessen.
Mariental
Mariental – die lebendige Hauptstadt der Hardap-Region und wichtiger Knotenpunkt an der TransNamib-Bahnlinie. Für viele Reisende ist es der letzte grosse Stopp, um den Tank zu füllen, bevor es westwärts zu den leuchtend roten Dünen von Sossusvlei geht. Nur wenige Kilometer entfernt glitzert der Hardap-Damm – das grösste Wasserreservoir des Landes. Dank des Hardap-Bewässerungsprojekts breitet sich hier, wo einst nur Staub und Dornbusch waren, heute fruchtbares Land aus: Felder voller Zitrusfrüchte, Melonen, Wein und Mais, dazwischen Straussenfarmen, die das Landschaftsbild prägen. Der Damm ist nicht nur Lebensspender, sondern auch ein beliebtes Ferienziel – besonders für die Wochenendausflügler aus Windhoek. Ob Wassersport, entspannte Spaziergänge mit Panoramablick oder Tierbeobachtungen im 20'000 Hektar grossen Naturreservat am Westufer – hier kommt jeder auf seine Kosten. Mit etwas Glück begegnet man Nashörnern, Straussen, Antilopen, Springböcken und einer bunten Vielfalt an Vogelarten.
Windhoek
Windhoek, die Hauptstadt und grösste Stadt Namibias, liegt malerisch auf 1'650 Metern Höhe zwischen den Eros- und Auasbergen. Die Stadt verbindet moderne Architektur mit historischen Bauwerken aus der deutschen Kolonialzeit und besticht durch ihre saubere, herzliche und kosmopolitische Atmosphäre. Der deutsche Einfluss ist bis heute in Kultur, Sprache und Gastronomie spürbar. Entlang der Independence Avenue laden Cafés, Restaurants und Geschäfte zum Flanieren ein. Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten zählen die Christuskirche, die Alte Feste mit dem Nationalmuseum sowie der Tintenpalast, Sitz des namibischen Parlaments.
Khaudum NP
Der Khaudum Nationalpark im Nordosten Namibias gilt als eines der ursprünglichsten und abgelegensten Schutzgebiete des Landes. Tiefsandige Pisten, dichter Busch und weite Miombo-Wälder prägen die Landschaft. Die Infrastruktur ist bewusst minimal gehalten, wodurch sich ein intensives Naturerlebnis in absoluter Abgeschiedenheit entfaltet. Der Park ist ein Paradies für eine Vielzahl von Tieren sowie mehr als 300 Vogelarten. Elefanten, Löwen und zahlreiche Antilopenarten bewegen sich frei durch das kaum erschlossene Gebiet und lassen sich mit etwas Glück aus nächster Nähe beobachten. Besucher, die auf der Suche nach einem aufregenden 4x4-Abenteuer sind, finden dieses in „Namibias vergessener Wildnis“.
Mahango Game Reserve
Das Mahango Game Reserve zählt zu den artenreichsten Wildschutzgebieten Namibias und liegt im östlichen Bwabwata Nationalpark am Ufer des Okavango River. Offene Überschwemmungsebenen, dichte Flusswälder und weite Savannen bieten einer beeindruckenden Vielfalt an Wildtieren ideale Lebensräume. Neben grossen Elefantenherden lassen sich hier häufig Büffel, Rappen- und Pferdeantilopen, Flusspferde, Krokodile sowie mit etwas Glück auch Löwen und Leoparden beobachten. Das Reservat ist zudem ein Paradies für Vogelbeobachter, denn es beherbergt zahlreiche seltene und farbenprächtige Arten. Bei Pirschfahrten durch die abwechslungsreiche Landschaft können Sie intensive Natur- und Tiererlebnisse geniessen.
Kwando River
Der Kwando River schlängelt sich durch den spektakulären Caprivi Streifen im Nordwesten Namibias. Er entspringt im zentralen Hochland Angolas und bildet streckenweise die Grenze zwischen Namibia, Zambia und Angola. Entlang seiner Ufer liegen geschützte Wildreservate, Nationalparks und Tierparadiese. Der ganzjährig wasserführende Fluss zieht zahlreiche Tiere an – darunter grosse Elefantenherden, Flusspferde, Krokodile, Red Lechwe, Zebras, Impalas, Fleckenhalsotter und über 400 Vogelarten Zahlreiche Lodges direkt am Flussufer laden zum Verweilen ein und bieten eine wunderbare Aussicht auf die unberührte afrikanische Landschaft. Beliebte Aktivitäten sind Pirschfahrten, Vogelbeobachtungen und Fischen.
Kalahari Namibia
Die Kalahari erstreckt sich über weite Teile Namibias, Botswanas und Südafrikas. Sie beeindruckt mit ihrer einzigartigen Landschaft aus roten Sanddünen, goldenen Gräsern und weitläufigen Akazien Savannen. Der Kontrast zwischen dem leuchtend roten Sand und dem tiefblauen Himmel verleiht der Region ihren unverwechselbaren Charakter. Nach seltenen Regenfällen verwandelt sich die trockene Landschaft in die sogenannte „Grüne Kalahari” und erblüht in überraschender Vielfalt. In der Region leben zahlreiche Wildtiere wie Oryxantilopen, Impalas, Schakale und Geparden. Gleichzeitig ist sie die Heimat der San, eines der ältesten Völker Afrikas. Somit ist die Kalahari ein Ort, der sowohl die namibische Natur als auch Kultur erlebbar macht.
Kolmanskop
Kolmanskop ist eine verlassene Geisterstadt in der Namib-Wüste. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde sie durch einen Diamantenfund gegründet und entwickelte sich rasch zu einer wohlhabenden Siedlung mit deutschem Flair. Es gab ein Krankenhaus, ein Theater, ein Kraftwerk und sogar eine Eisfabrik – aussergewöhnlich für diese abgelegene Wüstenlage. Doch als die Diamantenfunde versiegten, zogen die Bewohner fort. Seit den 1950er-Jahren erobert der Wüstenwind Kolmanskop zurück: Sand füllt die leeren Häuser und lässt Fenster, Türen und Möbel geheimnisvoll wirken. Heute ist Kolmanskop eine faszinierende Touristenattraktion und ein beliebtes Fotomotiv. Die Mischung aus verfallener Architektur und eindringlicher Wüstenlandschaft erzählt eindrucksvoll vom Aufstieg und Fall eines Goldrauschtraums.
Van Zyls Pass
Der Van Zyl’s Pass ist einer der anspruchsvollsten und berüchtigtsten Offroad-Pfade Namibias. Er liegt im abgelegenen Nordwesten des Landes, in der Region Kaokoland, nahe der Grenze zu Angola. Der Pass wurde nach dem südafrikanischen Forscher Ben van Zyl benannt und führt durch atemberaubende, unberührte Landschaften. Die Strecke ist rau, steil und voller loser Steine – nur für erfahrene Allradfahrer geeignet. Belohnt wird die herausfordernde Fahrt mit spektakulären Ausblicken auf das Marienfluss-Tal, eine der schönsten Gegenden Namibias. Trotz seiner Gefährlichkeit zieht der Van Zyl’s Pass Abenteurer aus aller Welt an. Wer ihn bezwingt, erlebt nicht nur Adrenalin, sondern auch die stille, eindrucksvolle Wildnis Afrikas in ihrer ursprünglichsten Form. - Bitte immer Rücksprache mit uns halten, bevor dieser in die Reise eingeplant wird.
Namib Rand Naturreservat
Das Namib Rand Nature Reserve ist eines der grössten privaten Naturschutzgebiete im südlichen Afrika. Es wurde gegründet, um die einzigartige Wüstenlandschaft und ihre Tierwelt zu schützen. Auf einer Fläche von über 200'000 Hektar erstrecken sich dort rote Sanddünen, weite Grasflächen und zerklüftete Berge. Im Reservat leben Oryx, Springböcke, Schakale, zahlreiche Vogelarten und weitere Wüstenbewohner. Es ist besonders berühmt als International Dark Sky Reserve und zählt zu den besten Gebieten weltweit zur Sternenbeobachtung. Nachhaltiger, sanfter Tourismus spielt hier eine zentrale Rolle, sodass Sie die Natur in absoluter Ruhe erleben können. Es gibt stilvolle Lodges und einen einfachen Campingplatz und den berühmten Tok Tokie Trail. Überall können Sie das faszinierende Zusammenspiel von Licht und Landschaft erleben.
Nkasa Rupara NP
Der Nkasa Rupara Nationalpark, auch Nkasa Lupala Nationalpark oder früher Mamili Nationalpark genannt, liegt im äussersten Nordosten Namibias in der Zambezi Region. Er zählt zu den wasserreichsten Schutzgebieten des Landes. Weite Sumpfgebiete, Flussarme und saisonale Überschwemmungsflächen prägen seine Landschaft und schaffen ein einzigartiges Ökosystem. Die abgelegene Lage sorgt für ein ursprüngliches Erlebnis fernab der klassischen Touristenrouten. Elefanten, Büffel, Flusspferde und zahlreiche Antilopenarten durchstreifen das Gebiet. Der Park gilt zudem als Paradies für Vogelliebhaber mit hunderten Vogelarten. Die Tierbeobachtung erfolgt häufig per Boot oder auf geführten Touren durch das verzweigte Netzwerk aus Kanälen und Inseln. Besonders in der Trockenzeit konzentriert sich das Wildleben an den verbleibenden Wasserstellen, was eindrückliche Begegnungen ermöglicht.
Brandberg
Im Nordwesten Namibias erhebt sich das Brandberg-Massiv – der „Feuerberg“ – mit dem Königstein als höchstem Gipfel des Landes (2573m). Seinen Namen verdankt der Berg dem leuchtend orangen Farbspiel, das er bei Sonnenuntergang zeigt. Für die San ist der Berg seit Jahrhunderten ein heiliger Ort. Am Fuss des Massivs liegt die Tsisab-Schlucht mit über 45'000 prähistorischen Felsmalereien, darunter die berühmte „Weisse Dame“, die mehr als 2'000 Jahre alt sein soll. Neben diesem einzigartigen Kulturerbe locken die unberührte Landschaft und freilebenden Wildtiere wie Bergzebras, Kudus, Springböcke und Wüstenelefanten.
Epupa Falls
Im abgelegenen Kaokoland, nahe der angolanischen Grenze, stürzt der Kunene-Fluss in zahlreichen Kaskaden 60 Meter in die Tiefe. Die Epupa Falls verdanken ihren Namen den Herero, die das Wort Epupa – „fallendes Wasser“ – für den feinen Sprühnebel wählten, der über die Felsen zieht. Die Szenerie könnte kaum kontrastreicher sein. Das glitzernde Wasser trifft auf die karge Wüstenlandschaft und die rauen Berge der Umgebung. Für die halbnomadischen Himba ist dieser Ort heilig. Zwischen majestätischen Affenbrotbäumen und wilden Feigen finden sie einen besonderen Rückzugsort. Naturfreunde kommen nicht nur wegen der unberührten Schönheit, sondern auch wegen der hervorragenden Möglichkeiten zur Vogelbeobachtung hierher. Bei Spaziergängen können Sie farbenprächtige Bienenfresser, Eisvögel, Seeadler, Fliegenschnäpper und Reiher beobachten, aber auch immer neue Perspektiven von Wasser, Felsen und Vegetation geniessen.
Etosha NP
IDer Etosha Nationalpark zählt zu den bekanntesten Wildschutzgebieten Afrikas. Sein Name bedeutet „grosser weisser Platz” und bezieht sich auf die Salzpfanne, die sich über weite Teile des Schutzgebiets erstreckt und meist weiss glitzernd daliegt. Nach ausgiebigen Regenfällen kann sich dort ein riesiger See bilden, der von Flamingos und Pelikanen bevölkert wird. Daneben besteht die Landschaft aus Savanne und Buschland. Im Park wurden zahlreiche Wasserstellen errichtet, an denen sich vor allem in der Trockenzeit viele Tiere beobachten lassen. Er ist die Heimat von Elefanten, Löwen, Giraffen, Zebras, Nashörnern, Geparden und diversen Antilopenarten wie dem kleinen Dik-Dik. Im Park gibt es mehrere einfache Unterkünfte, von denen aus man abends mit etwas Glück an der beleuchteten Wasserstelle die seltenen Spitzmaulnashörner beobachten kann. Der karge Etosha Nationalpark zählt zu den Höhepunkten einer jeden Namibiareise.
Fish River Canyon
Im Süden Namibias hat der Fish River über Jahrmillionen eine spektakuläre Felsenlandschaft erschaffen: den grössten Canyon Afrikas und den zweitgrössten der Welt. Der Fish River Canyon erstreckt sich über 160 Kilometer, ist bis zu 27 Kilometer breit und 550 Meter tief. Die gewaltige Schönheit dieses uralten Naturwunders zieht Besucher aus aller Welt an. Abenteuerlustige können sich auf den 85 Kilometer langen und anspruchsvollen Fish River Hiking Trail begeben, der durch 1,5 Milliarden Jahre Erdgeschichte führt. Wer es ruhiger mag, kann sich im südlichen Teil des Canyons in den mineralhaltigen Quellen von Ai-Ais erholen oder die spektakuläre Aussicht auf die bizarren Felsformationen und die Weite der Wüstenlandschaft von den Aussichtspunkten entlang des Canyonrands geniessen. Beliebte Aktivitäten sind zudem Rundflüge, Ausritte, Naturfahrten und saisonales Kajakfahren.
Messum Krater
Der Messum-Krater ist eine kreisrunde Caldera mit einem Durchmesser von 22 km. Sie ist das Ergebnis einer urzeitlichen Vulkanexplosion. Die Strukturen des Kraters sind eindeutig aus der Luft, oder von der Erhebung in der Kratermitte erkennbar. Der Krater liegt süd-westlich des Brandberg Massivs und kann für 4x4 Freunde, als ein toller Tagesausflug, vom Brandberg aus, genutzt werden. Im Messum River finden sich die grössten Welwitscha Mirabilis Namibias. Der Krater kann, mit etwas Allrad Erfahrung auch von Cape Cross aus durchfahren werden.
Marienflusstal
Das Marienflusstal, liegt im äussersten Norden von Namibia, nahe der Grenze zu Angola. Es ist ein abgelegenes, weites Tal mit grasbewachsenen Ebenen, das vom gleichnamigen saisonalen Fluss geprägt wird. Das Tal wird von einem eindrücklichen Gebirgszug eingegrenzt, der eine markante Kulisse bildet. Die Region gehört zum Gebiet des Kaokoveld und ist nur vom Süden her vernünftig zugänglich, ansonsten nur über unbefestigte Pisten. Typisch sind grosse Viehherden der Himba, die dort traditionell leben und Viehzucht betreiben. Trotz der trockenen Umgebung wirkt das Tal vergleichsweise grün, besonders nach Regenfällen, auf der Ebene tausende von Feenkreisen. Aufgrund seiner Abgeschiedenheit hat sich dort eine weitgehend unberührte Natur erhalten. Einzig die Wildtierbestände haben sich wegen den grossen Viehherden, in die angrenzenden Täler stark reduziert.
Das könnte Ihre Reise sein
Jede Reise, die wir planen, ist so individuell wie die Menschen, die sie antreten. Das hier gezeigte Beispiel dient zur Inspiration – aus Erfahrung wissen wir: Am Ende sieht jede Reise anders aus.