Zimbabwe
Zimbabwe begeistert mit beeindruckender landschaftlicher Vielfalt und einer reichen Tierwelt. Neben den weltberühmten Victoria Falls, die zu den spektakulärsten Naturwundern der Erde zählen, gehören der Hwange und der Mana Pools Nationalpark zu den Parks mit den besten Möglichkeiten zur Wildbeobachtung in Afrika. Auch weniger bekannte Parks wie der Gonarezhou Nationalpark mit seinen atemberaubenden Landschaften und der Matusadona Nationalpark, der für seine wunderschönen Sonnenuntergänge bekannt ist, lassen das Safariherz höherschlagen. Zimbabwe beeindruckt auch mit kulturellen Höhepunkten wie den Great Zimbabwe Monuments, einem bedeutenden Zeugnis afrikanischer Geschichte,
und dem Matobo Nationalpark, in dem das Grab von Cecil Rhodes besucht und Bushwalks zu Nashörnern unternommen werden können. Besuchen Sie auch die Eastern Highlands, wandern Sie auf den höchsten Berg, fahren Sie eine spannende 4x4-Strecke oder fischen Sie Forellen in einem der Bergseen. Abseits der touristischen Hotspots zeigt sich das Land in authentischer Ursprünglichkeit, die Natur, Abenteuer und Geschichte verknüpft und jede Reise zu etwas Besonderem werden lässt. Wir gestalten Ihre Reise mit viel Erfahrung und einem Gespür für aussergewöhnliche Erlebnisse, damit Sie Zimbabwe in all seinen Facetten entdecken können.
Unsere Top-Destinationen
Klicken Sie sich durch die Hotspots und erleben Sie die Highlights von Zimbabwe.
Chimanimani Mountains
An der Grenze zu Mozambique erheben sich die majestätischen Chimanimani Berge, deren Gipfel eine Höhe von über 2'000 Metern erreichen. Die Region beeindruckt mit abwechslungsreichem Terrain, unberührter Natur und den tiefsten Quarzithöhlen Afrikas. Zu den Höhepunkten zählen der Chimanimani Nationalpark mit seinen üppigen Wäldern, rauschenden Wasserfällen und glasklaren Bergseen, die beeindruckenden Bridal Veil Falls und der grüne Chirinda Regenwald mit seinen Palmfarnen, Orchideen und uralten Bäumen, darunter ein mehr als tausendjähriger, riesiger Mahagonibaum. Das Gebiet gilt als wahres Wanderparadies und ist durchzogen von unzähligen Panoramapfaden, die sich über die Berge ziehen.
Eastern Highlands
Entlang der östlichen Grenze zu Mozambique erstrecken sich die Eastern Highlands, eine Berg- und Hügellandschaft, die sich in drei Gebirgszüge gliedert: die sanften, grünen Hügel der Nyanga Range mit ihren endlosen Teeplantagen, die schroffen Granitgipfel der Chimanimani-Berge und die fruchtbaren Wiesen und Kaffeeplantagen der Bvumba Range. Im Norden dominieren weitläufige Heideflächen. Sie erinnerten europäische Siedler an Schottland und inspirierten sie dazu, Seen anzulegen, Wälder zu pflanzen und Forellen in die Bäche auszusetzen. Aus dem einstigen Privatbesitz von Cecil John Rhodes wurde später der Nyanga Nationalpark. Von den duftenden Kiefernwäldern und klaren Forellenseen im Norden bis zu den Gelbholzbäumen, Protea Sträuchern und erfrischenden Bergpools bei Chimanimani im Süden sind die Eastern Highlands ein Rückzugsort, an dem sich Natur und Ruhe zu einer Landschaft verbinden.
Gonarezhou NP
Die Shona nennen den Gonarezhou Nationalpark, der an der Grenze zu Mozambique im südöstlichen Lowveld Zimbabwes liegt, „Ort der Elefanten“. Mit mehr als 10.000 Elefanten ist er nach Fläche der zweitgrösste Nationalpark des Landes. Das Schutzgebiet umfasst weite Schwemmebenen, mit Baobabs übersäte Buschlandschaften, Mopane Wälder und blass orangefarbene Sandsteinfelsen. Hier leben die „Big Five“ Afrikas – Elefant, Leopard, Löwe, Büffel und Nashorn – sowie eine beeindruckende Vielfalt weiterer Tier- und Vogelarten. Insgesamt beherbergt der Park 140 Säugetierarten, mindestens 100 Reptilienarten und über 500 Vogelarten. Ein besonderes Erlebnis ist das Campen auf einem unbefestigten und nicht eingezäunten Platz, das eine direkte und unverfälschte Begegnung mit der Wildnis ermöglicht. Zu den Höhepunkten zählen Wildbeobachtungen und der Anblick der markanten Chilojo-Klippen, die sich über dem malerischen Tal des Rundeflusses erheben.
Great Zimbabwe National Monuments
Great Zimbabwe, einst das politische und kulturelle Zentrum des Landes, zählt zu den eindrucksvollsten archäologischen Stätten Afrikas. Es ist das grösste historische Steinbauwerk südlich der Sahara. Ihre Ursprünge reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als hier eine blühende Hochkultur entstand. Die Anlage beeindruckt durch ihre präzise aus rechteckigen Granitblöcken errichteten Mauern, die ganz ohne Mörtel gebaut wurden und stellenweise bis zu zwölf Meter in die Höhe ragen. Besonders die kunstvoll geschwungenen Mauern und massiven Türme zeugen von aussergewöhnlichem handwerklichem Können. Seit 1986 gehört Great Zimbabwe zum UNESCO-Welterbe und fasziniert Besucher aus aller Welt. Wer heute durch die Ruinen wandert, taucht in die geheimnisvolle Geschichte einer längst vergangenen Zivilisation ein.
Harare
Die Hauptstadt Zimbabwes, ist die wohl kosmopolitischste und modernste Stadt des Landes – geprägt von Restaurants und Bars, lebhaften Märkten und einer Vielzahl an Geschäften. Zwischen den geschäftigen Strassenzügen erzählen gut erhaltene historische Gebäude und informative Museen von der kulturellen und geschichtlichen Vielfalt der Metropole, während zahlreiche Parks und Gärten als grüne Oasen einen wohltuenden Kontrast zum urbanen Trubel bilden. Nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt erstrecken sich die Mukuvisi Woodlands – mehr als 250 Hektar ursprüngliche Wildnis – und im Südwesten erhebt sich das markante Kopje, ein felsiger Hügel mit weitem Blick über die Stadt. Zu den weiteren Höhepunkten zählen die National Gallery of Zimbabwe, das vielseitige Zimbabwe Museum of Human Sciences, der Chapungu Sculpture Park und der farbenprächtige National Botanic Garden, in dem seltene afrikanische Pflanzen ebenso gedeihen wie exotische Arten aus aller Welt.
Hwange NP
Der Hwange Nationalpark, das grösste Wildschutzgebiet Zimbabwes, liegt im Westen des Landes in einer von offenen Savannen, Mopane Wäldern, felsigen Erhebungen und Wüstendünen geprägten Landschaft. Er bietet bedrohten Tierarten ein wichtiges Rückzugsgebiet, darunter eine der grössten noch existierenden Wildhund Populationen des Kontinents. Durch den Park ziehen rund 40.000 Elefanten, begleitet von Giraffen, Zebras, Löwen und vielen anderen Wildtieren. Sehenswert sind das Bumbusi National Monument mit seinen historischen Ruinen sowie die Wasserstellen Nyamandhlovu Pan und Ngweshla Pan, an denen sich besonders in der Trockenzeit zahlreiche Tiere versammeln und eindrucksvolle Beobachtungen ermöglichen.
Lake Kariba
Der Lake Kariba, der volumenmässig grösste Stausee der Erde, entstand in den 1950er-Jahren, als der mächtige Zambezi aufgestaut wurde. Heute erstreckt sich das Gewässer über mehr als 200 Kilometer entlang der Grenze zwischen Zimbabwe und Zambia und bildet somit eine natürliche Grenze zwischen den beiden Ländern. Seine Wasserfläche ist Lebensraum für Krokodile, Flusspferde, zahlreiche Fischarten und Wasservögel, während am Ufer Elefanten, Büffel und andere Wildtiere zu sehen sind. Zu den Höhepunkten am Lake Kariba zählen Hausboot-Touren, Angelsafaris und Wildbeobachtungen. Der Bau des Kariba-Staudamms galt als eines der grössten Ingenieurprojekte Afrikas. Beim Befüllen des Stausees wurden im Rahmen der sogenannten „Operation Noah“ auch viele Tiere gerettet und in höher gelegene Gebiete gebracht.
Mana Pools NP
Die lebensspendende Kraft des Zambezi prägt den Mana Pools Nationalpark im Norden Zimbabwes. Er ist eine der artenreichsten und ursprünglichsten Regionen des Landes. Weite Überschwemmungsebenen, dichte Wälder und mächtige Baobabs schaffen eine Landschaft von beeindruckender Schönheit. Sie wird von der UNESCO als Weltnaturerbe geschützt wird begeistert besonders Naturfotografen. In der Trockenzeit ziehen grosse Elefantenherden zu den verbliebenen Wasserstellen und lassen sich oft aus nächster Nähe beobachten, manchmal sogar auf Augenhöhe mit Kanufahrern. Diese unmittelbaren Begegnungen machen den Park zu einem einzigartigen und intensiven Safarierlebnis. Nachts erfüllen die Rufe von Löwen und Hyänen die Luft, während ein funkelnder Sternenhimmel die ungezähmte Wildnis eindrucksvoll in Szene setzt.
Matobo NP
Idyllisch eingebettet in die spektakulären Matobo Hills entfaltet der Matobo Nationalpark eine faszinierende Mischung aus uralter Menschheitsgeschichte, vielfältiger Tierwelt und eindrucksvoller Landschaft. Sanft geschwungene, rötlich schimmernde Granitfelsen treffen hier auf bewaldete Täler und schaffen eine Kulisse, die besonders Wanderer begeistert. Trotz seiner überschaubaren Grösse beeindruckt der Park mit einer aussergewöhnlichen Artenvielfalt; Von Nashörnern über Giraffen und Zebras bis hin zu scheuen Leoparden, die nur in den Fotofallen zu sehen sind, ist hier alles vertreten. Ausserdem gibt es eine grosse Vielfalt an Vögeln, wobei der Fischadler häufig zu hören ist. Besuchen Sie das Grab von Cecil Rhodes und geniessen Sie den fantastischen Ausblick. Staunen Sie über die zahlreichen Felsmalereien und die beeindruckenden Steingebilde, die von den dramatischen Granitformationen gebildet werden.
Matusadona NP
Der Matusadona Nationalpark erstreckt sich an den Ufern des Lake Kariba und ist ein ausgedehntes Gebiet unberührter Wildnis, das von weiten Grasebenen und dramatisch aufragenden Bergen geprägt ist. Vom bewaldeten Steilhang bis hinunter ins dichte Buschland des Zambezitals entfaltet sich eine kontrastreiche Landschaft, die einer beeindruckenden Vielfalt an Wildtieren Lebensraum bietet. Zu den hier lebenden Tieren zählen unter anderem Elefanten, Büffel, Spitzmaulnashörner, Flusspferde, Krokodile und zahlreiche Vogelarten. Die nördliche Grenze des Parks wird von der weitläufigen, grasbewachsenen Uferlinie des Lake Kariba gebildet. Die Uferkulisse wird von unzähligen abgestorbenen Bäumen im Stausee geprägt und ist ebenso unverwechselbar wie spektakulär. Im feurigen Abendrot wird die Szenerie mit dem blassblauen Wasser und den skurrilen Baumstümpfen zu einem kitschigen Bild. Seit African Parks das Management des Parks übernommen hat, wurde viel für dessen Erhalt getan. Er ist nach wie vor ein Juwel und nur schwer erreichbar.